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Endlich wieder warmes Essen - 20 Freiwillige engagieren sich bereits !


Fast zwei Jahre lang hatte das Küchenprojekt des Fördervereins PIK AS brachgelegen. Jetzt gab es am Mittwoch, dem 13. August, einen neuen Start. Dazu reichten Ehrenamtliche Hühner-Nudeltopf im Suppenteller und viele Klienten im Pik As waren über dieses Angebot sehr erfreut. Mateo aus Rumänien, der in einer Sprachenschule gerade einen Deutschkurs besucht, holte sich sogar noch einen Nachschlag und Wolfgang skizziert die Lage von Obdachlosen so: "Das ist gut, weil doch immer etwas Warmes zu essen fehlt."

da neue Küchenpersonal Um das Küchenprojekt wiederzubeleben hatte es eines großen Engagements bedurft. Die Küche im Pik As wurde von fördern & wohnen, dem Träger des Pik As, vollständig renoviert, um den hygienischen Ansprüchen einer Küche gerecht zu werden. Der Förderverein PIK AS bezahlte aus Spendenmitteln zwei moderne Kochplatten und einen Spezialgeschirrspüler und kauft regelmäßig Lebensmittel ein. 20 Freiwillige in Gruppen von je vier Personen haben sich inzwischen bereit erklärt, zunächst jeden Mittwoch Essen zuzubereiten und auszugeben.
Den Anfang des ehrenamtlichen Engagements machten drei Männer vom Round Table 84 St. Pauli und Nicole Serocka, PR-Chefin der Hamburger Sozialbehörde und Mitglied des Ladies' Circle 10. André Gründel, Vizepräsident des Round Table: "Wir haben auch schon geholfen, eine Schule in Kenia aufzubauen, aber hauptsächlich unterstützen wir soziale Anliegen in Hamburg ganz praktisch und mit unseren eigenen Händen. " Und Nicole Serocka ergänzt: "Ich finde es wichtig, nicht nur über Dinge zu reden, sondern die Realität zu erleben und Menschen vor Ort zu unterstützen. Das macht darüber hinaus auch Spaß und für mich ist es leicht, etwas zu geben."
Natürlich machen auch die Mitglieder des Fördervereins PIK AS als Initiatoren des Küchenprojekts bei der Essensausgabe mit und auch Menschen, die Obdachlose schon beim Winternotprogramm mit Essen versorgt und Brote geschmiert haben. Nach und nach soll das Angebot auf weitere Tage ausgeweitet werden und der Förderverein hofft, dass sich noch mehr Freiwillige melden.
"Denn die Essensausgabe ist auch eine Chance für Gespräche, wirkt präventiv gesundheitsfördernd und zeigt den Klienten neben anderen Angeboten im Pik As, dass sie Unterstützung haben", so der 3. Vorstand des Fördervereins und Küchenorganisator Dr. Eckhard Johannes.

Machen Sie mit – wenn Sie ehrenamtlich dabei sein möchten, melden sie sich bitte hier!