Spielegruppe im Pik As

Spielegruppe im Pik As – jetzt mit professionellem Tischkicker

Vor einem Jahr hatte es mit Brett- und Kartenspielen begonnen. Die Idee: Wohnungslose aus dem Pik As sollten in einer wöchentlich stattfindenden Spielgruppe die Möglichkeit bekommen, ihren gewohnten Tagesablauf zu unterbrechen und mit berufstätigen Menschen beim Skat oder Mühlespiel ins Gespräch kommen. Und natürlich ihren Spaß haben! So richtig gut geklappt hat das nicht. Zwar kamen immer wieder Klienten, um vom Alltag im Pik As einmal abschalten zu können, doch kontinuierlich war der Bedarf nie.

Tischkicker-Pik As

Jetzt macht die Spielegruppe, wie zuvor aus ehrenamtlichen Helfern bestehend, eine zweiten Versuch. Aus Spendengeldern wurde ein robuster Turniertischkicker gekauft, so wie man ihn auch aus Kneipen kennt. Mit mehr „Äktschn“ beim filigranen Spiel mit abschließendem Wumms auf das Tor sollen mehr Klienten für Spaß und Sport gewonnen werden. Das Ziel: Eine inklusive Sportgemeinschaft, die ganz normale Dinge tut. Es muss nicht gleich die Teilnahme an der nächsten Tischfußball-Weltmeisterschaft sein. Aber bisschen Ehrgeiz wäre schon gut.

Das zeigte sich schon in der ersten Übungsstunde der ehrenamtlichen Helfer. Zunächst waren sie noch etwas zaghaft bei der Sache, doch mit jedem gelungenen Abblocken des Gegners wuchsen Körperspannung, Spaß und laute Anfeuerungsrufe. So soll es jetzt auch jeden Donnerstagabend mit den Klienten sein.


Mitgliederversammlung

Auf der Mitgliederversammlung am 12. Juli 2017 hob der 2. Vorsitzende des Fördervereins, Heye Tode, in seinem Rechenschaftsbericht über das Jahr 2016 folgende Aktivitäten und Schwierigkeiten hervor:

  • Die Arbeit der Ämterlotsinnen

  • Die Nutzung des Internetzugangs für Klienten

  • Die Essensausgabe im Pik As durch mehr als 60 Freiwillige

  • Den mangelnden Zuspruch bei der Spiel- und Gesprächsgruppe

  • Die Differenzen mit fördern & wohnen und deren weitgehende Beilegung

Wir danken allen Mitgliedern und Spendern, die die Arbeit des Fördervereins zugunsten der Klienten im Pik As ermöglicht haben.

Protokoll der Mitgliederversammlung
Jahresabschluss

Unterstützer
gesucht

Sie haben Lust und Zeit sich sozial zu engagieren? Das Team des Fördervereins trifft sich in regelmäßigen Abständen und freut sich über jegliche Manpower! Nähere Informationen können Sie per E-Mail hier einholen.

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Küchenprojekt

10.01.2015

   Küchenprojekt im Pik As: Immer mehr Freiwillige dabei

Das Küchenprojekt im Pik As ist ein wichtiger Anlaufpunkt für soziales Engagement in Hamburg geworden. Inzwischen beteiligen sich mehr als 60 ehrenamtliche Helfer, sodass der Förderverein PIK AS demnächst vermutlich an drei Abenden in der Woche eine warme Mahlzeit für die im Pik As übernachtenden Obdachlosen zubereiten wird. Bisher gab es die Essensausgabe nur an zwei Tagen. Dass die ehrenamtliche Arbeit Anerkennung findet, dokumentieren die E-Mail-Rückmeldungen der jeweils vierköpfigen Küchenteams. Eine Helferin schreibt beispielsweise von der beeindruckenden Freundlichkeit und Dankbarkeit der Pik As Bewohner. Dies zeigt sich auch darin, dass viele von ihnen gern mithelfen, die eingekauften Lebensmittel vom Lieferwagen in die Küche zu tragen.

Wie groß das Engagement der ehrenamtlichen Helfer ist, zeigt sich auch an der Besetzung der Küche zwischen den Jahren. So liefen die drei Herdplatten auch am 24. Dezember, am 29. Dezember und Silvester auf vollen Touren. Heiligabend gab es zusätzlich auch noch ein Geschenk: Schlauchschals zum Schutz vor der Kälte draußen. Gegen das Winterwetter soll auch frisches Obst vom Markt helfen, das an manchen Tagen geschnippelt und zu leckerem Obstsalat verarbeitet wird. Wie man auf dem Foto sieht, macht diese Arbeit den Freiwilligen Linh van Hove, Eva Arnoldi, Friederike Blome, Heinrich Schulte und Heye Tode sichtlich Spaß.